Der Ruf des Geldes
Der Ruf des Geldes

Der Ruf des Geldes

Ja, ja. Ich weiß, ich weiß. Es sind Wochen, schon einige Wochen vergangen, seit dem letzten Eintrag hier.

Vor mir her geschoben hab ich ihn. Immer wieder. Manchmal mutlos; gelegentlich überwältigt. Überwältigt von all dem Geschehen um mich herum. Dem Irrsinn – wie sonst soll man es nennen.

Die Geschwindigkeit der Ereignisse ist atemberaubend. Die Bundesnotbremse. Verschärfte Maskenpflicht. Ob Impfen oder nicht – auch Kinder oder doch nicht. Genauso abstrus: Israel oder Palästina – wer ist Schuld? Wichtig auch: Kann Baerbock Kanzlerin? Und in sämtlichen Medien unentwegt Corona hier, Corona da, Corona überall.

Bei all dem einen klaren Blick, Übersicht und Ruhe zu bewahren ist anstrengend. Sehr anstrengend. Im Alltag ist es, als ob Vampire einem die Lebenskraft aussaugen. – Gut. Yoga und Meditation hilft. Das Radio und das Fernsehen auslassen auch. Aber auch die alternativen Medien spielen mit. Klar – die Zielrichtung ist eine andere. Aber auch sie trommeln den Rhythmus und singen: Co-ro-na hier, Coro-na da, Coro-na überall, Corona-la-la-la.

Die Lösung des Problems – wird nach wie vor ignoriert. Bestenfalls.

Selbst alternative Medien erwähnen sie, wenn überhaupt, nur verschämt.

Dabei haben sich inzwischen weltweit tausende Ärzte zusammengeschlossen um der Corona-Panik etwas entgegen zu setzen. – Hat es was gebracht: Ja. Zuerst einmal Hoffnung. Und darüber hinaus, für die allermeisten Betroffenen die Aussicht auf Heilung.

Verbreitet sich das nun wie ein Lauffeuer um den Erdball? Schön wäre es. Aber nein.

Bis auf Lateinamerika. Dort entsteht immerhin so etwas wie Aufbruch. Von Bürgern getragen. Die ersten Medien berichten bereits zaghaft.

Aber noch sind die meisten Länder dort, Entwicklungsländer. Also von untergeordnetem wirtschaftlichem Interesse für die führenden Nationen der Welt? Und die bestimmen nun einmal die weltweiten Agenden.

Die Folge – Stillschweigen. Fast überall. Die Institution der Ärzte, COMUSAV, wird nach wie vor ignoriert. Wird ausgegrenzt. Gilt selbst Wohlwollenden, als ein Schmuddelkind, mit dem niemand spielen soll.

Da werden, davon kann man ausgehen, im Hintergrund alle nur möglichen Fäden gezogen, damit das so bleibt. Nennt sich Interessenpolitik. Oder genauer: Geld regiert die Welt.

Selbst eigentlich harmlose Kritiker am eingeschlagenen Kurs werden diskreditiert. Selbst vor großen Namen wird nicht halt gemacht. Ihnen wird schlicht ihre Kompetenz abgesprochen. Eine inhaltliche Auseinandersetzung – Fehlanzeige.

Weshalb diese Schärfe, dieser Mangel an Austausch?

Nach monatelanger Beobachtung des Geschehens glaubt doch keiner mehr an Zufall. Es wird einfach nach dem Motto: Strafe einen – erziehe Hunderte, verfahren. Und die Kritiker haben es geschnallt. Deshalb der Gleichschritt. Die angebliche Übereinstimmung mit den Maßnahmen.

Wer riskiert schon den gesellschaftlichen Ausschluss?

Die Angst, die wirtschaftliche Existenz zu verlieren, grassiert.

Nicht wenige haben auch Angst davor, sich die berufliche Zukunft zu versauen.

Solche Bedenken sind menschlich – allzumenschlich. Jeder kämpft mit seinen. Auf die eine oder andere Weise.

Die Psychologie all dessen ist niederträchtig, schäbig – über Leichen gehend. Und sie funktioniert.

Der Abschied der Demokratie, so denn noch etwas davon da war, wird eingeläutet. China lässt grüßen. Soziale Kontrolle ist dort inzwischen en vogue. Der Widerstand gering.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialkredit-System

So wie Amerika im letzten Jahrhundert Vorbild der Welt war, schickt sich jetzt China an, die Rolle zu übernehmen. Wer kann es ihnen verdenken. Ihre wirtschaftliche und damit politische Macht ist immens. Und wächst täglich weiter.

Die Mehrheit der Chinesen akzeptiert ihr Los. Das mag aus unserer Sicht der asiatisch anmutenden Gleichmut geschuldet sein. Ist aber wohl vielmehr Ausdruck innerer spiritueller Leere. Zu Vieles haben die einfachen Chinesen in den letzten gut einhundertfünfzig Jahren erdulden müssen. Sie sind, wie so viele andere, dem Ruf des Geldes und des Konsums erlegen. Der Aussicht auf ein Leben in Saus und Braus. Der alte amerikanische Traum in neuer Verpackung. Der Preis dafür, Überwachung und Sanktionierung, wird anscheinend gern gezahlt. Man wähnt sich wohl in der Mehrheit auf der Seite der Punktegewinner.

Wer glaubt, dass dies hierzulande nicht möglich ist, könnte in wenigen Jahren ein bitteres Erwachen haben. Es wird dann möglicherweise ein auf unsere Verhältnisse angepasstes Punktsystem geben.

Mich jedenfalls schaudert vor dieser Zukunft.

Die auch noch ein Steigerung erfahren könnte, wenn derartige Überwachungsstrukturen letztlich privat gemanagt werden. Wir dann also nicht mehr Bürger von Ländern, sondern Angehörige von Wirtschaftskonglomeraten sind, die um Macht buhlen.

Dazu nur soviel: Man kann nicht gleichzeitig Mammon und Gott dienen.

Das ist zum Scheitern verurteilt. Weil der Mensch nicht nur vom Brot allein lebt. Das werden diejenigen, die sich derzeit vermehrt auf der Seite Mammons versammeln, letztlich einsehen müssen.

Das mag wenig Trost sein. Aber das ist das, was ich anbieten kann.

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