Absurdistan reloaded
Absurdistan reloaded

Absurdistan reloaded

Wer noch irgendeinen Zweifel daran hegt, in einem Land zu leben, dessen Regierung statt von Klugheit und Vernunft von Irrsinn geleitet ist, für den gibt es nichts Neues. Der Wahnwitz grassiert. Narreteien, wohin man auch schaut.

Verschlimmbesserungen der Zustände sind an der Tagesordnung.

Angenommen, die weltweit in der Atmosphäre und den Weltmeeren messbare CO2-Zunahme sind für die weltweit deutlich wahrnehmbaren Klimaänderungen ursächlich – woran ich wenig Zweifel habe – stellt sich doch, angesichts der damit verbunden ökologischen und ökonomischen Herausforderungen, die Frage, wie der Ausstoß verringert werden könnte? Und zwar alltagstauglich.

Das Problem. In der weltweit gelehrten„Wirtschaftswissenschaft“, die Wirtschaftswachstum als Allheilmittel betrachtet, gibt es, da wirtschaftliches Wachstum ohne ein mehr an Energie nicht möglich ist, keinen wirklichen Ausweg aus den Sachzwängen.

Dabei gibt es durchaus Auswege, an denen die langjährigen Profiteure dieser Denke allerdings nur wenig Interesse zeigen. Zu drastisch die Lösungen aus ihrer Sicht.

Sie bevorzugen, nach wie vor, die „kleinen Leute“, den Preis zahlen zu lassen.

Insofern nichts Neues unter der Sonne.

Die Zinswirtschaft hat halt ihre eigenen Regeln. Menschenverachtende. Ungerechte. Weil sie immer, immer, viel, viel mehr Verlierer, als Gewinner schafft.

Oder kurz: sie ist Teufelswerk. Werke eines Teufels, der seine Methoden innerhalb der bestehenden Strukturen mehr und mehr perfektioniert. Und dabei die Menschen zu oft wahnwitzigen und schrecklichen Taten animiert.

Es ist ein Suchtsystem. Und wohin Sucht führt, darüber muss ich mich ja nicht mehr weiter auslassen. Habe ich ja bereits auf diesem Blog mehrfach getan.

Doch die Absurditäten dieser „Zwangshandlungen“ finden sich am deutlichsten in aktuellen politischen Maßnahmen.

Ein genaueres Hinschauen lohnt.

Haben sie schon mal von der THG-Prämie gehört? Nein. Machen Sie sich nichts daraus. Sie sind damit nicht allein.

Denn sie ist eigentlich nur von Interesse für Käufer von Elektrofahrzeugen. Und die sind eh eine Minderheit. Noch dazu eine, die derzeit schwindet.

https://blackout-news.de/aktuelles/drastischer-einbruch-elektroauto-zulassungen-in-deutschland-fallen-um-fast-30-prozent

https://www.agrarheute.com/management/finanzen/preiskrieg-elektroautos-50-rabatt-wegen-kaeuferstreik-617262

Ein Schwund, woran auch die THG-Prämie wenig ändert. Denn dafür ist sie einfach nicht lukrativ genug.

Sie kann den Wegfall, der durchaus umstrittenen, bis vor Kurzem gewährten stattlichen, staatlichen Kaufprämien für Elektrofahrzeuge, nicht ersetzen.

Das Motto jedoch blieb: Mitnehmen, was man kann.

Treibhausgasminderungsquote heißt das Zauberwort dazu. Sie bestimmt, im Zusammenhang mit Angebot und Nachfrage – zumindest in der Theorie – wie viele Euros jeder, der ein Elektrofahrzeug angemeldet hat, einstreichen darf.

Um die Prämie zu erhalten, wendet sich der „ökobewusste“ Elektrofahrzeugbesitzer an einen der vielen Zertifikatehändler.

Wie das im Einzelnen funktioniert, dazu zwei Links. Die den Nebel ein wenig lichten.

https://www.autobild.de/artikel/thg-quote-anbieter-vergleich-21337529.html

https://www.emobility.energy/thg/thg-quotenhandel

Wie das Schaubild aller Marktteilnehmer bei emobility zeigt, sind da einige Spieler am Werk.

Ein riesiger Aufwand wird betrieben, mit dem Vorsatz, CO2 einzusparen. Und der Zyniker lacht. Lacht, weil diese komplexe Konstruktion und die praktische Durchführung gehörige Mengen an Energie verschlingen dürften.

Nach wie vor gilt: Jeglicher Energieeinsatz verursacht, auf die eine oder andere Weise, CO2-Ausstoß. Punkt.

Wenn dann in dem Zusammenhang auch noch die ökologische Bilanz des Elektrofahrzeugs kritisch unter die Lupe genommen wird, bleibt schlicht nur ein gehöriger Zweifel an der Intelligenz der politischen Entscheider.

https://blackout-news.de/aktuelles/umweltbilanz-von-elektroautos-neue-studie-enthuellt-wahrheit-ueber-oekologische-bilanz-enthuellt

Wo die Initiatoren des THG-Geschehens zu verorten sind, ist einfach zu beantworten. Lobbyisten aller Couleur hatten schon immer ein Gespür für Gewinn versprechende Strukturen.

Wenn Profite locken, bleibt der Anstand oft auf der Strecke.

Und noch was. Wer es sehen will, sieht es. Die eine „Finanzkrähe“ hackt der anderen, des eigenen Profits wegen, sehr wohl das eine oder andere Auge aus.

Und der Teufel lacht gern schelmisch zu all dem und klopft sich anerkennend auf die Schenkel.

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