Das Ende einer Ära
Das Ende einer Ära

Das Ende einer Ära

Der aufmerksame Beobachter des Weltgeschehens weiß es schon länger, die jahrzehntelange „Stabilität“ der Weltwirtschaft ist nicht mehr zu halten. Das repressive „Dollar-System“ dass seit Ende des Zweiten Weltkrieges die weltweite Ökonomie im Klammergriff hat, zerbröselt vor aller Augen.

Die Begleiterscheinungen sind, gelinde gesagt, unerfreulich. Jedenfalls für die Staaten, die vom „Dollarregime“ jahrzehntelang profitiert haben. Und gegenwärtig gern als der „westliche Block“ bezeichnet werden.

Der ist bereit, beinahe alles, alles dafür zu tun, dass der Status-Quo erhalten bleibt. Doch wie immer, wenn ein Suchtsystem nicht mehr haltbar ist, Suchtherapeuten könnten davon unzählige Geschichten erzählen, bricht es, trotz aller Widerstände, auseinander.

Auf meist drastische und rational oft nicht nachvollziehbare Weise. Verhaltensweisen wie Verleugnung, um sich schlagen, selbst Gewalttätigkeit gegen andere, aber auch gegen sich selbst, sind an der Tagesordnung. Allerdings auch das Gegenteil Rückzug. Sprachlosigkeit.

All das gründet auf Realitätsverleugnung. Und die kann weit gehen. Sehr weit.

Und nicht zu unterschätzen, die bürgerliche Existenz steht häufig auf dem Spiel. Das führt, fast zwangsläufig, zu Ängsten.

Was in Familien geschieht, lässt sich durchaus auch auf Staaten übertragen, die im Verständnis vieler Zeitgenossen, als ein übergeordneter Familienverband agieren.

Denn die Familienproblematik findet sich auch dort wieder. Menschen in Regierungen sind beileibe nicht bessere Menschen. Vielmehr haben sie oft gravierende Mängel im Verständnis der Suchtproblematik. Und sind ihnen deshalb auf vielfältige Weise erlegen. Mehr noch, da sich dort auch überproportional zum Bevölkerungsdurchschnitt etliche Psychopathen niedergelassen haben, sind Regierungen nicht der Hort der Vernunft, der ihnen gern nachgesagt wird.

Oder um mal populistisch zu fragen, halten sie die hiesigen politischen Entscheidungen derzeit für vernünftig?

https://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-05/psychopathen-interview-psychologe-jens-hoffmann

https://www.manova.news/artikel/skrupellose-charmeure

Alles in allem, eine üble Mixtur.

Die Jagd nach Geld und Macht bringt halt nicht gerade die guten Seiten von uns Menschen zum Vorschein.

Hinzu kommt, dass Jahrzehnte der Geldanhäufung den Strippenziehern im Hintergrund ungeheure Machtfülle verliehen hat und von ihnen jegliche alternative Sichtweise auf das ökonomische und politische Geschehen mit aller Macht bekämpft wird. Und diese Macht ist nicht zu unterschätzen.

Das Zinssystem bringt Raubtiere hervor.

Und wir, die große Mehrheit, die im Verhalten eher Schafen ähneln – und das meine ich nicht despektierlich – zittern vor ihren Volten.

Die Zinswirtschaft lässt grüßen.

Schon vor zweitausend Jahren hat Jesus die Zinsnehmer und Geldwechsler aus dem Tempel gejagt. Und er wusste schon, warum.

Und dass Judas, einer seiner Jünger, ihn für schnöde Silberlinge an die Machtelite ausgeliefert hat, lässt tief blicken.

Doch fragen sie sich selbst, wie oft sie im Alltag, wenn es Geld bringt, eigene Skrupel beiseite lassen. Und warum Sie sie allzu gern zum Verstummen bringen.

Aber noch nicht genug. Die damalige Stadtbevölkerung setzte noch einen obenauf und gab Barrabas, einem Gewalttäter, den Vorzug der Begnadigung.

Tja, Zinskritiker waren schon damals und sind es auch noch heutzutage, eher ungern gesehene Zeitgenossen.

Dass derzeit weltweit die Angst vor einem weiteren Weltkrieg um sich greift, zeigt auf, wie weit die gegenwärtigen „westlichen Machteliten“ bereit sind zu gehen. Kriege waren für die Befürworter des Zinssystems schon immer profitable Zeiten. Den Blutzoll haben fast immer die kleinen Leute geliefert. Die, die sich vom Kriegsdienst nicht „freikaufen“ oder mangels finanzieller Mittel, ins Exil flüchten konnten.

Und trotz dieses Wissens steigt hierzulande die Kriegszustimmung. Der Bösewicht ist längst ausgemacht. Viele Medienschaffende agieren bereits im Kriegsmodus. Fakten werden gebogen und wo das nicht reicht, werden Lügen aufgetischt.

Hinzu kommt, die Friedensbewegung ist auf Tauchgang

Die warnenden Stimmen verhallen.

Doch auch bei den vermeintlichen Kriegsgegnern der „westlichen Eliten“ steht nicht alles zum Besten. Die BRICS-Staaten leben ebenfalls in Zinssystemen, selbst wenn sie es verleugnen. So wie das eine andere Land, dessen Ökonomie einen islamisch tolerierten Weg zu dessen Umgehung inszeniert.

Fadenscheinig nenne ich das. Doch dazu mehr, demnächst, in einem eigenen Beitrag.

In Zinssystemen ist die Ungerechtigkeit von Anfang an eingebaut. Egal, wie es konstruiert wurde. Und damit auch das unausweichliche Ende.

Chaos. Auf die eine oder andere Weise.

Die Geschichte des menschlichen Miteinanders, oder wohl besser des menschlichen Zwists, ist voll davon.

Frieden zwischen den Menschen und Völkern wird es erst dann geben, wenn all die existierenden Zinssysteme der Vergangenheit angehören und deren Bösartigkeit, allgemein anerkannt ist.

Nachtrag:

Kurz bevor ich den Beitrag zur Veröffentlichung abspeichern wollte , stieß ich auf der Website von Manova auf einen Beitrag, den sie schon vor der geplanten Veröffentlichung, online gestellt haben.

Danke dafür. Er ist eine Perle und passt bestens zum heutigen Thema.

https://www.manova.news/artikel/krieg-und-pobe

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